<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?> <?xml-stylesheet type="text/xsl" href="/rss20.xsl" media="screen"?> <rss xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" version="2.0"> <channel> <title>Voir et comprendre</title> <description>Voir et comprendre</description> <link>http://voiretcomprendre.blogs.letelegramme.com/</link> <lastBuildDate>Fri, 21 Nov 2008 20:21:53 +0100</lastBuildDate> <generator>blogs.letelegramme.com</generator> <copyright>All Rights Reserved</copyright>  <item> <guid isPermaLink="true">http://voiretcomprendre.blogs.letelegramme.com/archive/2008/11/17/exercice-du-bericht-de-la-presse-allemande.html</guid> <title>Exercice du &quot;Bericht&quot; de la presse allemande</title> <link>http://voiretcomprendre.blogs.letelegramme.com/archive/2008/11/17/exercice-du-bericht-de-la-presse-allemande.html</link> <author>noreply@blogs.letelegramme.com (Florence)</author>   <category>Actualités</category>   <pubDate>Mon, 17 Nov 2008 16:27:08 +0100</pubDate> <description> Bericht est un terme intraduisible en Français. Il s'agit d'une genre spécifique à la presse allemande. C'est un article dans lequel des faits liés à l'actualité sont relatés, et où il n'y a pas de place pour le commentaire d'opinion. Il s'agit d'une texte plus fournit qu'une simple brève.&lt;br /&gt;
Exercice: écrire un Bericht sur le 11 novembre en France.&lt;br /&gt;
Deux sortes de Bericht: le Tatscachenbericht ou Ereignisbericht, qui relate des faits uniquement, et le Hinertegrundsbericht, qui apporte des explications de fond (sans opinion, je le rappelle).&lt;br /&gt;
Je propose la lecture de mon texte, qui devait être un Tatsachenbericht, mais qui a tendance à trop aller en direction du Hintergrundsbericht. C'est ce qui est ressorti de la réflexion collective entre mon enseignant, mes camarades de promo et moi-même lors d'une séance de lecture de nos Berichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Douaumont statt Paris&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte französische Frontsoldat des Ersten Weltkriegs ist im letzten März gestorben. Dieses Ereignis stellte in Frankreich sofort die Frage der Bewahrung des kollektiven Gedächtnisses. Darüber hinaus haben sich Stimmen aus dem politischen Bereich für eine Einschränkung der Gedenkfeier ausgesprochen. Die Antwort des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy auf solche Vorschläge betrifft das Wesen selbst der Gedenkfeier. Zum ersten Mal begab sich der Präsident nicht des Grabmals des Unbekannten Soldaten im Pariser Arc de Triomphe, sondern hielt eine Rede in Douaumont, einem berühmten Ort der Schlacht von Verdun. Auf dem „Chemin des Dames“ kamen während des Ersten Weltkrieges sehr viele Soldaten ums Leben, was als ein Trauma in der französischen Öffentlichkeit betrachtet wurde, wie eine noch übrigens. Frankreichs Präsident zielt mit einer solchen Entwicklung darauf ab, das junge französische Publikum zu berühren, damit er sich von Gedenkfeiern betroffen fühlt.&lt;br /&gt;
So erwähnte Nicolas Sarkozy zum 90. Waffenstillstandstag des Ersten Weltkrieges das Schicksal jene 600 Soldaten, die als Beispielfälle oder wegen Befehlsverweigerung erschossen wurden. Es handelt sich in der Tat um eine Rehabilitierung, die das französische Staatsoberhaupt als Zeichen für Frieden und Zukunft betrachtet. „Ich werde an diese Jugend denken, die nicht mehr in großer Menge auf Schlachtfeldern sterben wird“, sagte er am Anfang seiner Rede. Frankreichs Staatspräsident wies auch auf die Tatsache hin, dass die Soldaten mit heutigen Menschen verglichen werden konnten. Sie seien die Opfer eines Schicksals, das so viele für eine solche Probe unbereitete Menschen verzehrt habe.&lt;br /&gt;
Mit solchen Worten bringt das Frankreichs Präsident das Gefühl eines Wandels zum Ausdruck: Nach dem Tod Lazare Ponticellis, des letzten französischen Frontsoldaten, drängt Nicolas Sarkozy auf eine Hymne auf eine europäische Aussöhnung. Deshalb hat er sowohl den britischen Prinzen Charles und seine Ehefrau als auch Peter Müller, den Präsidenten des deutschen Bundesrats zur Zeremonie eingeladen. Der Präsident der europäischen Kommission, Jose Manuel Barrosso und Hans-Gert Pijttering, der Präsident des europäischen Parlaments waren auch dabei. Das Symbol ist klar: Die Länder, die damals gegeneinander kämpften, können heute zusammen friedlich des Waffenstillstands gedenken.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus möchte Nicolas Sarkozy die Jungend das Gefühl vermitteln, dass die Erinnerungsaufgabe nicht aufzugeben sei. Die Stelle von Douaumont hatte nämlich den Präsidenten tief geprägt. Dort ruhen 13000 über 300000 gefallenen Soldaten der Schlacht von Verdun au. Die Jungen, die sich an der Gedenkfeier befanden, spürten diese Aufgabe: „Die Soldaten haben für unseres Land gekämpft“, sagte zum Beispiel ein Junger am französischen Rundfunk France Inter. „Die Lage war sehr schwer zu ertragen, es ist unmöglich, sich die Situation vorzustellen“, endete er. Ob das ganz junge Publikum diese Meinung teilt, muss noch überprüft werden. </description>  </item>  <item> <guid isPermaLink="true">http://voiretcomprendre.blogs.letelegramme.com/archive/2008/11/16/prix-goncourt-en-allemand.html</guid> <title>Prix Goncourt en allemand</title> <link>http://voiretcomprendre.blogs.letelegramme.com/archive/2008/11/16/prix-goncourt-en-allemand.html</link> <author>noreply@blogs.letelegramme.com (Florence)</author>   <category>Littérature</category>   <pubDate>Sun, 16 Nov 2008 12:19:03 +0100</pubDate> <description> Zwei Wahlgänge, dann der Name stand fest. Der Goncourt Preis geht an Atiq Rahimi für das Buch Syngué Sabour, pierre de patience. Der aus Afghanistan stammende und seit 1984 in Frankreich lebende Schriftsteller, der auch als Regisseur und Fotograph hervorgetreten ist schrieb bislang auf Persisch. Mit Syngué Sabour (Stein der Geduld) verfasste er zum ersten Mal ein Buch direkt auf Französisch. Ein Versuch, der sich auch für den kleinen Verlag P.O.L. (Paul Otchavsky-Laurens) auszahlt.&lt;br /&gt;
Syngué Sabour weist in die persische Mythologie zuruück und bedeutet „Stein der Geduld“: Der Stein nimmt die Verzweiflung derjenigen auf, die ihn finden. In der Erzählung von Atiq Rahimi handelt es sich um eine wahrscheinlich in Afghanistan situierte  Geschichte einer Frau, deren Mann nach einer Schussverletzung im Koma liegt. Die Frau spricht zu ihrem Mann, der hier für den Stein der Geduld steht, und wirft ihm vor, sich für den Krieg entschieden zu haben. Sie hat Angst davor, allein mit sich bleiben zu müssen. Diese Furcht wandelt sich langsam in eine Rebellion: Die Frau greift ihren Mann heftig an, geht mit ihm wie mit einem Objekt um, ihre Angst und ihre Wut werden indes aber nicht gemildert.&lt;br /&gt;
Die Sprache von Atiq Rahimi ist einfach, kalt, trocken und kommt ohne Adjektive aus. &lt;br /&gt;
Der Tod der afghanischen Dichterin Nadja Anjuman hat den Text inspiriert. Durch die Stimme der Frau weist der Schriftsteller auf die Befreiung aller Frauen hin. </description>  </item>  <item> <guid isPermaLink="true">http://voiretcomprendre.blogs.letelegramme.com/archive/2008/11/07/centquatre.html</guid> <title>Centquatre</title> <link>http://voiretcomprendre.blogs.letelegramme.com/archive/2008/11/07/centquatre.html</link> <author>noreply@blogs.letelegramme.com (Florence)</author>   <category>Art et Culture</category>   <pubDate>Fri,  7 Nov 2008 16:55:00 +0100</pubDate> <description> Sieben Jahre lang hat der Pariser Bürgermeister Bertrand Delanoë darauf gewartet. Die neue hoch moderne Kunsthalle von Paris hat am 11. Oktober ihre Tore endlich geöffnet. Der Name des Ortes verrät seine Adresse: CENTQUATRE steht für 104 rue d'Aubervilliers, im 19. Arrondissement von Paris.&lt;br /&gt;
Bertrand Delanoë ist sehr stolz: Sein Traum ist nach vielen Debatten um die Finanzierung des Projekts und nach der zweijährigen Umbauphase des ehemaligen städtischen Beerdigungsinstituts in Erfüllung gegangen. Frankreichs Hauptstadt kann von nun an Künstlern einen neuartigen Arbeitsraum bieten und die Kunst im selben Zuge demokratisieren, wie es heisst.&lt;br /&gt;
Denn jeden Tag können Besucher in die Kunsthalle frei betreten, um dort wohnenden und arbeitenden Künstlern zu begegnen. Neunzehn Ateliers stehen auf 4000 m2 stehen zur Verfügung. Nur für Sonderausstellungen soll auch Eintritt erhoben werden. &lt;br /&gt;
Wer das CENTQUATRE betritt, spürt sofort das besondere Flair dieses Ortes: Leute gehen spazieren und nehmen sich Zeit, um neue Kunstformen zu entdecken. &lt;br /&gt;
Der Raum selbst solle das Publikum bezaubern, sagt der Pariser Bürgermeister anlässlich der Eröffnung. Ob die Rechnung allerdings aufgeht bezweifeln einige Kritiker. Der CENTQUATRE liegt nämlich in einem Problemviertel, wo die Arbeitslosigkeit an die 17% grenzt. Ob die Kunst hier ihren richtigen Platz gefunden hat… Das CENTQUATRE steht sich in einem solchen Kontext mit einiger Verantwortung, sowohl auf künstlerischer als auch auf sozialer Ebene. Gerade der soziale Aspekt liegt dem Bürgermeister und den Künstler am Herzen. So sollen die Bewohner des Viertels an der Auswahl der künftig im CENTQUATRE zukünftig arbeitenden Künstler beteiligt werden.&lt;br /&gt;
Die Integration der Kunst in ein soziales Umfeld sei, so Bertrand Delanoë, das wirkliche Ziel des CENTQUATRE. </description>  </item>  </channel> </rss> 