30.09.2008

Jme voyais déjà...

Cette année, je suis une formation à laquelle j'aspirais depuis longtemps : un Master 2 professionnel médias, option franco-allemand.
Après un an et demi de travail de recherche sur Willy Brandt, son Ostpolitik et l'analyse qui en a été faite par la presse française (problématique des regards croisés et de la confrontation de sources à travers Le Monde, L'Humanité et Le Figaro), je suis dans une toute autre ambiance.
Le but de ce master : former, en 6 mois, de jeunes gens opérationnels pour un stage dans le paysage médiatique français et allemand.
Ensuite, à moi de faire ma route, de concrétiser les occasions.
Cours d'écriture, atelier radio, journalisme de télévision, cours généraux sur les paysages médiatiques français et allemand... Autant de matière(s) (au sens de cours mais aussi au sens de la matière, de l'information) que je découvre avec plaisir, et qui, déjà, me fatiguent intellectuellement (et je n'en suis pas mécontente, bien au contraire). Engranger des connaissances, réfléchir, écrire, préparer des exposés, des sujets : cela demande une bonne organisation.
J'ai, par ailleurs, la chance de côtoyer des universitaires pointus, de véritables chercheurs disciplinaires, ainsi que des "gens du métier" : François Bédin (France Culture, France Musique), Hervé Le Tellier (lemonde.fr, Des Papous dans la tête), Pierre-Olivier François (Arte).
Le challenge cette année : réussir dans cette voie, bien sûr, mais aussi... me prouver que je suis bien faite pour ça. J'ai eu l'envie du journalisme tôt, très tôt, et ne m'en suis pas défaite.
Par conséquent, je n'ai envisagé aucune autre possibilité de carrière. Le bon choix ?
Ca y ressemble bien, je m'y vois déjà !

20.01.2008

L'université en Allemagne

Mainpost - Würzburg Stadt 30/12/05
Mit Leidenschaft und Respekt

Studentinnen aus Frankreich über Vorteile des Erasmus-Programms

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Von unserer Mitarbeiterin

FLORENCE RECOURSE

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WÜRZBURG Jedes Jahr kommen

viele Ausländer nach Würzburg,

um im Rahmen des Erasmus-Programms

hier zu studieren. Maelle

Raguenes und Clemence Tirel sind

Französinnen; sie kommen aus der

Bretagne und studieren Germanistik

im siebten Semester. Zwischen

der französischen und der deutschen

Universität haben sie Unterschiede

bemerkt.

Die administrativen Aspekte

scheinen in Deutschland weniger

wichtig als in Frankreich zu sein:

während dort der Studienplan vor

dem Studienanfang bereits festliegt,

können hier die Studenten die Kurse

wählen und sich selbst auf einer

Liste anmelden.

Im Unterricht sind die deutschen

Studenten sehr motiviert und begeistert,

sagen Maelle und Clemence

übereinstimmend. Deshalb sind die

Vorlesungen lebendig. Die Dozenten

scheinen auch engagiert aufzutreten.

„Es gelingt ihnen, ihre berufliche

Leidenschaft auszudrücken“,

behauptet Clemence. Diesen Aspekt

hält aber Maelle manchmal für stressig:

„In Frankreich hören die Studenten

dem Dozenten zu und fragen ihn

kaum. Hier müssen wir uns daran gewöhnen,

Fragen zu stellen. Allerdings

bleiben die Studenten vor den

Dozenten immer respektvoll.“

Noch etwas Positives für die beiden

Französinnen sind die Tutorenkurse

sowie die Sprechstunden, weil

die Dozenten sich Zeit für ihre Studenten

nehmen, was beruhigend

wirken kann.

Schließlich denken sie, dass ihr

„Erasmus“-Statut ein Vorteil ist, weil

an sie nicht die selben Erwartungen

gestellt werden. Das „Erasmus“-Programm

gibt die Möglichkeit, im Ausland

zu studieren und „Scheine“ zu

erwerben. Sie müssen dafür aber

nicht, wie ihre deutschen Kommilitonen,

Referate und schriftliche

Hausaufgaben erledigen, sondern

können mündliche Prüfungen bei

ihrem Dozenten ablegen.

Danach bekommen sie Scheine,

die das Studium im Ausland bestätigen.

Dieses Jahr in Würzburg verspricht

also für Maelle und Clemence

positiv und erfolgreich zu

werden.

Die Autorin stammt aus Rennes in

Frankreich. Sie studiert selbst ein

halbes Jahr als Erasmus-Studentin

Germanistik in Würzburg.